Boa Vista – 3 Wochen Wind, Sonne, Kinder und gaaaanz viel Arbeit
Irgendwann letztes Jahr kam ich mit Irmela ins Gespräch, weil ich beruflich kürzertreten wollte. Eine Auszeit musste sein. Irmela schlug spontan vor, sie und Detlef auf Boa Vista zu besuchen.
Gesagt getan. Ich bin schon lange Vereinsmitglied und wollte mich sowieso mehr engagieren. Außerdem hatte ich beruflich viel Erfahrung im Ausland gesammelt und immer fleißig die Berichte über den Bau des Kindergartens verfolgt. Also stieg ich Ende Januar in den Flieger und hielt mich für gut vorbereitet. Natürlich hatte ich bei vielen Hinweisen von Irmela nicht richtig zugehört, schließlich wusste ich es ja besser ;o).
Irmela und Detlef nahmen mich am Flughafen in Empfang und damit begann meine mehr als 3-wöchige aufregende Zeit.
Erstmal bekam ich eine Druckbetankung mit Informationen und Angaben zu hilfreichen Personen auf den 10 Minuten vom Flughafen bis zum Haus.
Das Zimmer war super. Und obwohl ich nie in einer WG gewohnt habe, hat unser Zusammenleben ganz gut geklappt (das schon mal vorne weg).
Und am ersten Tag „durfte“ ich noch einen Strandtag einlegen. Ich war begeistert. Keine 200 m entfernt der tollste weiße Stand ganz für mich allein. Leider hohe Wellen, aber das war egal. Es stellte sich allerdings heraus, dass der Wind die ganzen 3 Wochen kaum nachließ. Irgendwann gewöhnt man sich an das Geräusch und irgendwann ignoriert man auch die rote Flagge am Strand und hat trotzdem seinen Spaß im Meer.
Rückblickend habe ich 7 Tage die Woche gearbeitet (und ich habe viel weniger getan als Irmela und Detlef) und hatte ganz viel Spaß. Ich habe wirklich alles gemacht was anfiel. Auch wenn nicht alles klappte und Irmela einen manchmal mit Ihrer Energie ganz schön zur Weißglut treiben konnte. Es war toll!
Was die beiden auf der Insel auf die Beine gestellt haben, ist einfach nur bewundernswert. Viel Hilfe ist noch nötig, aber es geht auch viel voran (auch wenn Irmela und Detlef das manchmal anders sehen ;o).
Für mich war die Zeit wirklich lebensverändernd. Ich hatte vorher keine Freude mehr an meinem Job und nun habe ich ständig ein Lächeln auf den Lippen. Und ich bin bei meinen Kollegen natürlich die Heldin.
Mein Fazit: Einfach machen! Und ….ich komme auf jeden Fall wieder!
Silke Block
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