Sabrina Primary School

Newsletter aus Kenia

      ACHTUNG! Dieses Mal stehen die aktuellen Beiträge weiter unten!!

Der Verein „Hilfe für Kwale district e.V.“ hat leider seine Tätigkeit eingestellt und wir haben ein Teil der Mitglieder, der Projekte und das Vereinsguthaben übernommen.  Warum es dazu kam und was der Verein in den letzten 10 Jahren an toller Hilfe zur Selbsthilfe geleistet hat könnt Ihr gerne hier nachlesen: http://www.kwale.org/

10.2.2018 Los geht’s
Reparatur der Brücke
Um richtig loslegen zu können, haben wir erst mal dafür gesorgt, dass die Brücke, die in der letzten Regenzeit zerstört wurde wieder ersetzt wird. Das Ganze hat die Kenianische Regierung letzten Mittwoch gemacht, weil wir ja sonst keine Baumaterialien anliefern können. Dem Schuleiter, der unbedingt einen Schlafsaal für seine Schule braucht, haben wir gesagt: „keine Brücke, kein Schlafsaal“.  Die Brücke besteht aus 2 Röhren in einer unbefestigten Sandwand – beim nächsten Hochwasser ist wahrscheinlich alles weg. Unsere 3 Lastwagen, die alle Baumaterialien und das Essen für einen Monat brachten, hat sie gehalten. Suleiman unser Koordinator vor Ort hat alles bestellt damit wir am Montag loslegen können.

Das Lehrerzimmer
Lehrerzimmer

Obwohl Samstag war und nur die Schüler der Klasse 7+8  die in der Schule „leben“, da sein sollten ( das sind die sogenannten „Boarders“ die in der Schule schlafen um sich auf ihre Prüfungen vorzubereiten. Die Eltern zahlen die Matratze, das Moskitonetz und etwas Essen) waren alle 13 Lehrer versammelt um uns Willkommen zu heißen. Es begann mit einem Gebet, einer Vorstellungsrunde, in der wir erklärten wie sich der Verein „Bärliner helfen Kindern weltweit“  die Zukunft vorstellt anschließend  wurden Pläne für den morgigen Ausflug gemacht. Auch haben wir allen den Film vom letzten Sommerfest gezeigt, damit sie wissen was wir mit ihren Fotos machen.  Wer den noch nicht gesehen hat findet ihn ganz unter auf dieser Seite.

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Neue Möbel (Hilfe für Kwale Distict) für den Kindergarten, der jetzt nur noch aus 2 Klassen besteht. Im dritten Raum schlafen die Jungs der 7. Klasse
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11.2.2018 Ausflug mit 75 Kindern,13 Lehrer und 2 Elternvertreter zum Strand

Um 6 Uhr ist der gemietet Schulbus aus Pengo losgefahren und da er nur 50 Plätze hat muss er 2 mal fahren. Suleiman meinte wir könnten das Geld für den zweiten Bus sparen, da wir den Busfahrer eh für den ganzen Tag mieten müssen.

Auf dem Weg zum StrandNach fast 2 Stunden waren sie endlich da: Ganz brav in Schuluniformen und festen Schuhen. Wir hatten für alle Handtücher gekauft denn kaum einer hat eins. Die besten Jungen und Mädchen der 7. und 8. Klasse haben ein „Bärliner helfen Kinder weltweit – T-Shirt“ bekommen, damit wir immer einen Ansprechpartner hatten, den wir leicht wiedererkennen konnten. Suleiman hat eine alte Bar für uns klar gemacht, die unsere Anlaufstelle am Strand war und er hat auch die Busse und Essen organisiert. Es fehlte an nichts, im Gegenteil wir konnten alle „lifeguards“ mit Essen versorgen, die im Gegenzug uns geholfen haben, die Kinder im Wasser zu beaufsichtigen.

Nach kurzer Aufwärmphase flogen die Schuluniformen in die Taschen und die ersten Bälle über den Strand; es gab Tauziehen und Springseil Wettbewerbe. Jungen und Mädchen spielen getrennt auf Anweisung der Lehrer. Schwimmen kann keiner und auch die „Bademeister“ tragen Schwimmwesten. Egal auch im flachen Wasser haben alle Spaß und als die Lehrer sich zurück zogen tauten die Kinder echt auf.

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Ankunft der Kinder, von denen einige noch nie am Meer waren. Suleiman hatte seine beiden Kinder auch mit – alle in unseren T Shirts!
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15.2.2018

Wir haben ein Waisenhaus mit Schule (Klasse 1-4) in Likoni besucht. Eine Oldenburgerin hat mit dem Verein „Little Angels e.V.“ diese Kombination aus dem Erdboden gestampft. Die Kinder sind offen und lustig und auch die Lehrer sind super. Es ist eine Privatschule und dort können bis zu 3 Volontäre wohnen. Lisa und Christin sind gerade vor Ort und man merkt einfach, wie offener sich die Kinder verhalten als in „unserer“ Schule. Nach einem ausführlichen Rundgang sind wir sogar zu Essen gebeten worden– im Lehrerzimmer. Auch diese Kinder lieben Ausflüge und so habe wir spontan 250€ für einen Ausflug aller Kinder ans Meer aus der Vereinskasse spendiert. Wenn es soweit ist, bekommen wir auch Fotos. Geplant ist auch ein Besuch der ersten Klassen. Gesungen haben sie auch alle für uns.

Ansonsten waren wir nur shoppen für die Berufsschule: Denn der Plan ist, dass die „Fashion Klasse“ in Zukunft Overalls und Schuluniformen näht und verkauft. Also mussten Stoffe, Haken, Garn, Reisverschlüsse und was man sonst noch so braucht her. Den Maurerlehrlingen spendierten wir schon mal Overalls und Gummistiefel, da sie unentgeltlich beim Bau des neuen Bettenhauses mithelfen. Saat für die Farmer und Muffins für die Lehrer stand auch auf der Liste. Ach ja und 200 Bleistiftanspitzer haben wir gekauft, nachdem wir gesehen haben wie ein Kind aus dem Kindergarten mit einer Rasierklinge ( die hatte ihre Schwester einfach so in der Rocktasche) ihren Bleistift anspitzte. Die Lehrer haben jetzt die Aufgabe allen Kinder ins Gewissen zu reden und die Rasierklingen gegen Anspitzer zu tauschen.

16.2.2018

Der Bau geht voran – das Fundament ist fast fertig. Suleiman mit seinen 2 Leuten, 6 Lehrlingen und den beiden Gärtner sind richtig fleißig. Das Haus wird 9,5 Meter lang und 6 Meter breit. Es bekommt 3 Türen (das ist Vorschrift) falls es brennt damit alle 30 Kinder fliehen können.
Wir haben auch mit den Lehrern diskutiert. Zur Zeit sind 13 Lehrer für 8 Klassen und 2 Kindergartenklassen dort. 6 Lehrer zahlt der Staat und die 7 anderen sollen die Eltern zahlen- das klappt nicht und deshalb haben wir beschlossen die Hälfte des Monatsgehalt zuzahlen ( 40€) und der Rest muss von den Schülern eingefordert werden.

Riesig gefreut haben wir uns, als einige Schüler der 7. Klasse uns Briefe/ Berichte über den Ausflug vom letzten Sonntag uns überreichten. Nachzulesen auf dem Sommerfest. Zusehen wird es auch einen Tanzfilm geben, bei dem selbst der Schulleiter tanzt. Zum Abschied gab es Lieder für uns und Gebete und von uns Luftballons – allerdings nur für 100 Kinder, (hab mich verzählt) die bei der Hitze hier schnell zerplatzen. Morgen wird die Bodenplatte fertig !!!

Küken
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100 Ballons für 470 Kinder - zum Abschieds gibt es viel zu wenig Ballons und jede Menge Staub
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3 Kommentare

  1. Oh ist das schön.Ich war schon oft in Pengo,habe mit den Kindern zusammen gebastelt,getanzt,habe auch einen Ausflug für die 8.Klasse 2016 finanziert.Unsere Schule und der Hört hier in Heringsdorf hat mit Pengo zusammengearbeitet.Ich freue mich,Das es allen gut geht.Im November werden wir wieder Pengo besuchen,den Kenia ist unsere 2.Heimat.17xKenia
    Schön,daß ist ihr euch um die Kinder kümmert.

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