Unser Besuch im Boardinghouse 2019 von Silke

Nun ist wieder ein Jahr rum und wir durften unseren Urlaub mit einemBesuch bei unseren Studenten abrunden.
Das Boardinghouse ist umgezogen, der einzige Wermutstropfen ist, dass man nun keinen großzügigen Außenbereich mit Reisfeldblick mehr hat, dafür fehlt Ibu „Vermieterin“ und das ist gut so, keiner lungert nun mehr gleich einer schwäbischen Nachbarin mit vorwurfsvoller Miene im Garten rum, immer auf der Suche nach Verfehlungen. Auf den ersten Blick mutet es nun wie ein kleines Einfamilienhäuschen an. Ich finde, das neue Boardinghouse eignet sich besser für unsere Zwecke! Es gibt mehrere kleinere Zimmer, teilweise mit eigener Toilette und Mandi (Wasserbecken) die zu zweit gut bewohnbar sind, etwas Privatsphäre bieten und trotzdem mitten im Geschehen sind, da sie sich rund um den offen gehaltenen Allgemeinbereich anordnen. Die Küche ist im Erdgeschoss integriert und nicht mehr im Freien, dafür aber natürlich nicht mehr ganz so großzügig.
Mit der wunderbar treusorgenden Puspa haben wir das Barbecue besprochen, mit allen zusammen die mitgebrachten Mitbringsel und Kleidungsspenden ausgepackt, jeder hat ein bisschen aus seinem Leben im Boardinghouse erzählt und die Zeit ging wieder rum wie im Flug. Unser Fahrer Wayan hat uns dann ins Hotel gebracht, wo wir uns dann wieder ein Bike organisiert haben, um mobil zu sein und dann abends mit Googels Hilfe wieder ins Boardinghouse fahren zu können.
Die Dachterrasse bietet ausreichend Platz Möglichkeiten zum Chillen und Grillen, was wir gemeinsam mit allen Bewohnern auch in diesem Jahr getan haben. Puspa hat sich wieder selbst übertroffen und jeder Mitbewohner hat sein Scherflein dazu beigetragen, dass es wieder ein gelungener Abend wird. Puspa hatte noch tatkräftige Unterstützung von ihrer Mutter, die hat ebenso wie wir die Gesellschaft der jungen Menschen sichtlich genossen.

 

 

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Besonders bewegt hat uns in diesem Jahr der Besuch bei Purnas Familie, das ist wieder etwas, was ein „normaler“ Tourist niemals erleben wird und wofür wir sehr dankbar sind.
Wir finden das Beispiel von Purnas Familie zeigt eindringlich, wie wichtig und sinnvoll die Arbeit unseres Vereins ist und wie sehr wir dadurch doch in der Lage sind, die Lebensumstände ganzer Familien nachhaltig positiv zu beeinflussen, einfach nur durch die konsequente Förderung der jungen Menschen. Diese sind dadurch mehr und mehr selbständig in der Lage, ihre Familien zu unterstützen und sinnvolle Anleitungen und Tipps zu geben. Es ist wirklich zu hoffen, dass sich viele der momentanen und künftigen Boardinghouse-Bewohnern sich ein Beispiel an Purna nehmen.

Puspa ist momentan auf dem besten Weg dahin und wir hoffen sehr, dass es gelingen wird eine nette Familie in Berlin für ihr Jahr als Au-pair zu finden.

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