Was bisher in 2019 geschah..

BALI:

In Bali gab es Zeugnisse und alle unserer Bewohner im Boardinghouse haben bessere Noten als im Sommer. Das haben wir zum Anlass genommen und ihnen auf Vereinskosten ein „Dinner“ bei KFC spendiert. „Aufgebrezelt“ für diesen besonderen Abend hatten sie viel Spaß und satt geworden sind sie auch. Nur Suman hat gefehlt, weil der den Termin vergessen hatte und nicht rechtzeitig zuhause war. Es macht sich schon bemerkbar, wenn Puspa das Boardinghouse organisiert und auch die Gruppen zum Lernen einteilt.

Ansonsten ist Satya jetzt im 4 Semester (Elektrotechnik), Abha und Gita im 2. Semester an der HI Tourismusschule und Mahadev bereitet sich auf sein Abitur vor ( Im April sind die Prüfungen). Suman geht weiter zur Fachoberschule um Mechaniker zu werden, sein Praktikum fängt im März an. Prem, der auf dieselbe Schule geht – allerdings Elektriker wird- macht gerade sein Praktikum bei dem staatlichen Stromversorger PLN. Mahesh und Arjun verlassen im April die Junior High School (9.Klasse). In Indonesien legt man mit der Wahl der Senior High School schon seine berufliche Zukunft fest. Nur wer z.B. auf eine naturwissenschaftliche Senior High Schule geht kann danach auch etwas in dieser Richtung studieren. Mahesh möchte auch Richtung Tourismus (Wirtschaftsfaktor 1 auf Bali) und Arjun will evtl. Landwirtschaft studieren und sich auf organisches Farming spezialisieren. Aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg.

Satya bringt Purna zum Flughafen
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BALI- BERLIN

Purna, der im letzten Sommer mit Puspa hier in Berlin war, hat nach dreimonatigem Kellnern im Interconti Hotel und zwar nicht nur im Restaurant-sondern auch in der Club Lounge (nur für VIPs), jetzt seine Ausbildung zum Restaurantfachmann im Holiday Inn in Schönefeld begonnen. Die erste Woche war hart, denn er musste um 6:30 anfangen – was bedeutet er muss um 3:30 Uhr in Spandau aufstehen, um mit dem Fahrrad zum Bahnhof zu fahren. Und diese Woche geht er zur Berufsschule, was auch nicht so einfach ist, da manche Lehrer ganz schnell sprechen. Aber es macht ihm viel Spaß und so langsam gewöhnt er sich auch an die arktischen Temperaturen. Ein bisschen vermisst er seine Kollegen aus dem Interconti in Bali und die schöne Wohnung von Michael, die in der Nähe vom Hotel ist. Seinen A2 Deutschtest hat Purna auch schon gemacht und Anfang März werden wir hier die Ergebnisse veröffentlichen.

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 PENGO-KENIA

Von dem Besuch in Pengo von Kirsten und ihren Freunden im Dezember hat die Ostseezeitung einen schönen Artikel geschrieben. Der liegt unter Lesestoff bereit. Wir haben im Januar pünktlich zum Schulbeginn wieder die Schulspeisung finanziert, die Suleiman immer hervorragend organisiert. Ziel ist es, auch im Jahr 2019 allen Kindern an Schultagen eine warme Mahlzeit zu spendieren.
Aus der achten Klasse, die in unserem Beisein ihre staatliche Prüfung abgelegt hat, hat es leider keiner auf eine „National School“ geschafft. Aber 8 von 12 Mädchen gehen nun auf eine „County High Boarding School“. Die Sabrina Primary School ist wirklich an zweiter Position in Bezirk Kwale mit einem Durchschnitt von 281 Punkten (von 500). Und das liegt bestimmt auch daran, das wir vier extra Lehrer bezahlen.

Zwei Jungs aus Pengo können sich die Kosten der County School nicht leisten und haben uns gefragt, ob wir sie unterstützen könnten. Wir haben beide mit je 100€ unterstützt. Damit können Bildad  und Bakari, der Sohn unserer Köchin (alleinerziehende Mutter) jetzt auf die KayaTiwi Secondary School gehen. In den Fotos seht ihr mal die Kosten für so einen Schulbesuch und auch die Anforderungen an die Schüler.

Auch die Schüler der Berufsschule brauchten noch eine finanzielle Spritze. Um sich zur Prüfung anzumelden muss man pro Person umgerechnet ca. 50 € zahlen. Das ist für Kenia echt viel und wir haben auch schon einen Antrag gestellt, dass die Prüfungen in unserer Schule durchgeführt werden können – damit wird es etwas günstiger- aber der Antrag ist jetzt in der kenianischen Bürokratiemühle. Also haben wir allen, die selber 50% der Summe aufbringen, die anderen 25€ versprochen.

Die Volleybälle und unsere Netze waren Bestandteil des freundschaftlichem Sport-Wettkampf zwischen unseren Azubis und denen der Nachbarschulen. Unser Team hat im Volleyball gewonnen, aber leider beim Fußball verloren. 

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Unsere Baustelle ist gestoppt, da die Brücke immer noch nicht fertig ist. Allerdings hat sich der Schulleiter gemeldet und meinte große Forstfahrzeuge können über die provisorische Brücke fahren. Nun planen wir den weiteren Bauabschnitt damit auch die Mädchen ein richtiges Dach über dem Kopf bekommen. Zwei Mitglieder, die „zufällig“ Maurer sind überlegen gerade, wie sie den Verein vor Ort unterstützen können.

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 Und mal in eigener Sache:

Wir suchen dringend Freiwillige, die mal in der Schule wohnen wollen und dort mithelfen!!! Bitte frag doch mal in eurem Bekanntenkreis und meldet euch bei uns- DANKE

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